2022 war geprägt von einer massiven persönlichen Krise. In 2021 entwickelte sich eine sehr intensive Zusammenarbeit mit einem bestimmten Modell... zu intensiv. Zusammengefasst unterlag ich einer mächtigen Illusion, die mir letztendlich den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Meine Fotografie war so eng auch mit ihr verbunden, dass ich keinen anderen Weg sah, als mich vorübergehend aus den sozialen Medien zu verabschieden, jeglichen Kontakt abzubrechen und auch Fotografen nicht mehr zu folgen, die ebenfalls mit ihr arbeiten. Die Pause hat 6 Monate gedauert, und ich musste mich langsam wieder rantasten an den "Foto-Zirkus". Über ein kleines Meetup an der Ostsee mit bekannten und neuen Gesichtern fand ich sachte zurück in die Spur. Da ich grundsätzlich auch eine Weiterentwickling anstrebte, habe ich einen Workshop zum Thema “Storytelling” bei Andreas Jorns gebucht, der in Nürnberg stattfand. Dadurch wurde ich auch auf das AJ Meetup Ende des Jahres auf Usedom aufmerksam und nahm erstmalig daran teil.
in 2022 waren es aufgrund der o.g. Umstände dann nur 34 Shootings. Aber da ich nur im Wettbewerb mit mir selber stehe, machte es mir nicht viel aus.